Andachten für den Alltag


Osterbotschaft 2021
Von Landesbischof Dr. Christoph Meyns

Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. (Psalm 118,24)
Zu Ostern erinnern wir uns an den Ursprung des Christentums: die Botschaft von der Auferstehung Jesu. Es ist ein Fest der Freude und der Hoffnung. Das Leben hat den Tod überwunden. Die Liebe hat den Hass besiegt. Wir haben Frieden mit Gott.
Wir hören diese Botschaft in einer schweren Zeit. Menschen sind am Corona-Virus erkrankt oder haben Angehörige verloren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Krankenhäusern und Pflegeheimen arbeiten an den Grenzen ihrer Kräfte. Unternehmer, Geschäftsinhaberinnen und Selbständige plagen große wirtschaftliche Sorgen. Kulturschaffende sind ihrer Existenzgrundlage beraubt. Die Schließung von Kindertagesstätten und Schulen mindert die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen und belastet die Familien.
Zugleich gibt es auch gute Nachrichten. Die Hygienemaßnahmen haben die Zahl der Erkrankungen und Todesfälle begrenzt. Wir verfügen über wirksame Impfungen. Und auch die neuen Tests helfen, Corona beherrschbarer zu machen. Ein Ende der Pan- demie ist in Sicht.
Die Osterbotschaft führt uns ins Licht. Sie schenkt eine Hoffnung, die inmitten der Dunkelheiten des Lebens Halt gibt. Sie stärkt uns, ihnen standzuhalten und gegen sie an- zukämpfen. Deshalb feiern wir als Christen das Osterfest auch in diesem Jahr mit Freude und Zuversicht.
Lasst uns festhalten an der österlichen Hoffnung und Freude. Lasst uns geduldig blei- ben und Zuversicht bewahren. Lasst uns weiter daran mitarbeiten, das Virus zu besiegen. Lasst uns nicht in Sorge um uns selbst kreisen, sondern auf das sehen, was andere von uns brauchen. Und lasst uns die Not der Menschen in anderen Ländern nicht vergessen, die unter Hunger, Krieg und Gewalt leiden, und ihnen helfen, wo im- mer wir können. Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest!

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